“Kinder, Küche, Kantine?”

Zur Geschichte der Arbeiterinnen in der Industrialisierung

“Zeit ist Geld” – was heute kaum mehr hinterfragt wird, musste der Arbeiterschaft im 19. Jh. erst eingetrichtert werden. Viele Weichen wurden damals gestellt, die noch heute gültig sind: So wurden Fabrikarbeiterinnen die Tätigkeiten zugeteilt, die ungelernt auszuführen und deswegen schlechter bezahlt waren. Die Arbeit an großen Maschinen blieb ihnen untersagt – um sie als Frauen zu “schützen”. Dadurch wurde die gesellyschaftliche Dominanz von Männern gefestigt.

Dennoch waren sie einst ganz schön renitent, die Proletarierinnen: Dass einst “unbekannte Frauenspersonen” während einer Aussperrung vor der Fabrik mit “Backsteinbrocken” gegen Polizisten vorgingen, ist heute auch kaum mehr Sache streikender Belegschaftsmitglieder.

Ein Vortrag mit Multimedia-Präsentation über das Leben von Arbeiterinnen zu Zeiten der Industrialisierung und Urbanisierung.

Dienstag, 28.10.03, 19.30 Uhr in der Kantine der Firma Geyer AG, Nimrodstr.10

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HörGeschichten:

“Kinder, Küche, Kantine?”
Arbeiterinnen in der Industrialisierung

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Tipp:

Bennewitz, Nadja: "Sich einmütig gegen die Knechtschaft des Weibes erheben" Die proletarische Frauenbewegung in der Nürnberger Südstadt, in: raumzeit 24, Monatszeitung aus Nürnberg, Fürth und Erlangen, 18.07.2003