Jugendliche schauen Filme und Multimedia-CDs an, suchen nach Informationen, nehmen an Stadtrundgängen teil, führen Gespräche mit ZeitzeugInnen, puzten Stolpersteine und pausen sie ab. Sie erstellen Plakate, machen Fotos, beantworten Fragen, schreiben Artikel oder präsentieren Anderen ihre Ergebnisse.
Gemeinsam mit Jugendlichen werden Fragestellungen und Konzepte zu den Themen Nationalsozialismus und der Geschichte und Erscheinungsformen von Antisemitismus erarbeitet. Diese bilden die Grundlage für die Entwicklung eines Datenpools (einer multimedialen Materialsammlung auf CD-Rom), der dann Jugendlichen und MultiplikatorInnen in der Bildungsarbeit zur Verfügung gestellt wird.
Dieses Projekt wurde als "Modellprojekt im Bereich Jugend, Bildung und Prävention" unter 360 Projektangeboten als eines von 17 Projekten im Bereich "Auseinandersetzung mit historischem und aktuellem Antisemitismus - Zeitgemäße Konzepte
für die Bildungsarbeit
zum Holocaust" vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend ausgewählt.
Im Rahmen des Programms „Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie – gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus“ wird das Projekt mit einem Zuschuss in Höhe von 50% des Gesamtvolumens gefördert.
Eva Rößner erzählte Jugendlichen bei einem Stadtrundgang über
die Zeit des Nationalsozialismus, ihre eigene Kindheit und Jugend
und über die Geschichte ihrer jüdischen Großeltern ...
Unter "Tu was!" zeigen
Schülerinnen und Schüler eigene Aktionen.
Forum Frauengeschichte berichtet über die Aktivitäten von Jugendlichen.
Mädchen und Frauen im Nationalsozialismus
Alltag und Verfolgung
Die 2. Auflage der Multimedia-Info-CD für Jugendlicheist da!
Die Multimedia-Info-CD steht ab sofort wieder Jugendlichen
und MultiplikatorInnen zum Einsatz in der Bildungsarbeit zur Verfügung. Im Sinne von Forum FrauenGeschichte wird dabei insbesondere die
Situation von Mädchen und Frauen in den Blick genommen.
Forum FrauenGeschichte macht Alltagsgeschichte von Frauen erfahrbar.
Forum FrauenGeschichte forscht zur Geschichte von Frauen im 19. und 20.
Jahrhundert. Mit der Methode der "oral
history", durch Archiv-, Literatur- und Bildrecherchen, der technischen
Aufbereitung älterer Zeitzeuginnenaufnahmen und dem Zugänglichmachen von
Alltagsdokumenten von frauenspezifischem Belang werden Geschichte und
sozialer Wandel aus der Perspektive von Frauen dargestellt.
Thematische Schwerpunkte:
Industrialisierung und Arbeiterinnengeschichte
Alltag, Verfolgung und Widerstand im Nationalsozialismus